5 Tote und 64 Infizierte nach Legionellen-Epidemie durch Kühlturm

Quelle: Wikipedia

 

Der größte Ausbruch einer Legionellen-Epidemie in Deutschland und einer der größten weltweit ereignete sich Anfang Januar 2010 im Raum Ulm mit 5 Toten und 64 Infizierten.[2][3] Bei dem Erreger handelt es sich um das Stäbchen-Bakterium Legionella pneumophila der Serogruppe 1.[4] Die Gesundheitsbehörden ermittelten in Zusammenarbeit unter anderem auch mit der Technischen Universität Dresden dabei als Verursachungsquelle die zu einem Blockheizkraftwerk gehörigen Kühltürme in der Nähe des Ulmer Hauptbahnhofs. Die Anlage wurde im September 2009 installiert und befand sich zu diesem Zeitpunkt im Probebetrieb

Eine dreckige Lüftung kann brennen!

Brennbare Ablagerungen rechtzeitig beseitigen

Ein weiterer, oft unterschätzter Aspekt ist die erhöhte Brandgefahr bei übermässigen Ablagerungen in den Lüftungskanälen. Insbesondere wenn das Abluftsystem mit Fett oder Öl kontaminiert ist, geht davon eine akute Gefahr aus.

 

Bei starker Verunreinigung mit Staub oder anderen brennbaren oder potentiell gefährlichen Rückständen (z.B. Mehlstaub in der Lebensmittelindustrie) ebenso.

 

Auch die Tumbler-Abluft, speziell von Industrie-Anlagen und Wäschereien, muss regelmässig alle 1-2 Jahre gereinigt werden. Bei Hitzestau durch Ablagerungen / Rohrverstopfung gilt akute Brandgefahr.

 

Ist das Abluftsystem in Nasszellen stark kontaminiert, ist automatisch die Entfeuchtung nicht mehr ausreichend gewährleistet, was zu Schimmelbildung in den Ecken an Wänden und Decke führen kann. Eine Entfernung von Schimmel kann sehr aufwändig und kostenintensiv sein.

 

Daher empfiehlt es sich, auch die Abluftsysteme von Nasszellen entsprechend dem wachsenden Verschmutzungsgrad alle 5-10 Jahre zu reinigen.